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1. Badener Rosenpokal
Freundschaftsbewerb der IG Schiffsmodellbau NÖ-Süd
20./21. Juni 2009 in Baden bei Wien
Heuer, 21. Juni 2009, war es soweit. Es gab wieder einen Freundschaftsbewerb für naturgetreue Schiffsmodelle im Osten von Österreich. Janisch Andreas und eine Gruppe ambitionierter Schiffsmodellbauer , die IG Schiffsmodellbau NÖ-Süd, nahmen die Herausforderung an, einen Bewerb zu organisieren.
Es war kein Leichtes, denn der Austragungsort ist etwas ganz Spezielles. Der Doblhoffpark in Baden bei Wien. In diesem wunderschönen Umfeld mussten die vielen Einrichtungen wie Zelte, Kurs, Stege, usw. unter strengen Auflagen untergebracht werden.
Das Schwierige dabei war, dass jede Maßnahme mit dem Eigentümer, die Stadt Baden, abgestimmt und bewilligt werden musste. Eine organisatorische Meisterleistung!
Vor welchen Herausforderungen die Organisatoren standen und wie diese mit kreativen Lösungen bravourös gemeistert wurden, soll am Beispiel des Start- und Dock-Steges gezeigt werden:
• Ein Steg in klassischer Bauweise, mit im Teichboden verankerten Pfosten, war nicht, möglich, da sonst die abdichtenden Lehmschicht des künstlichen Gewässers beschädigt worden wäre. Ein Teich ohne Wasser ist eben nur halb so schön.
• Stegpfosten mit großen Bodenplatten saugen sich im Schlamm derart fest, dass sie ohne maschinelle Hilfe und großen Beschädigungen des Teichgrundes nicht mehr abgebaut werden könnten.
• Eine Verschraubung am Uferkai war auch nicht möglich, da keinerlei Bohrungen für Befestigungen angebracht werden durften.
Man erdachte daher eine „halb fliegende“ Stegkonstruktion, welche durch massive Gewichte (gefüllte Wassertonnen) am Uferkai fixiert und im Teich nur mehr durch einfache Pfosten im Teich leicht stabilisiert wurde.
Und wie wurde die aufwendige und akribische Vorbereitung der niederösterreichischen Modellbauer belohnt?
Rechzeitig zum Veranstaltungsbeginn zog eine Schlechtwetterfront über Österreich, welche uns Freitag abends und Samstags mit einem abwechslungsreichen Wetter beglückte. Die Abwechslung lag darin, dass normaler Regen von prasselndem Gewitterregen abgelöst wurde, und umgekehrt!
Aber weder die Veranstalter, noch die Teilnehmer ließen sich dadurch die gute Laune nehmen . Nach der offiziellen Begrüßung am Samstag durch Janisch Andreas und seiner Information über den geplanten Ablauf machten alle das Beste aus den Witterungsverhältnissen. Bei extremen Schlechtwetterfronten wurde in den zahlreichen Zelten getratscht (oder besser gesagt: gemeinsam modellbautechnische Lösungen entwickelt), die Pausen mit leichtem Regen wurden von den wetterfesten Schiffsmodellbauern intensiv für ihre Fahrten am Kurs genützt.
Eine Showeinlage besonderer Art legte Alfred als Kommandant des Bergebootes ein. Voller Elan ruderte er zum havarierten Schiffsmodell. Dem gewaltigen Vortrieb seiner Ruderschläge war aber das Schlauchboot nicht gewachsen, so dass es Alfred mit einem „Salto rückwärts“ in die Fluten des Doblhoffteiches katapultierte. Da niemand zu Schaden kam, trug diese Showeinlage nur zur guten Stimmung bei und wurde zum Runnig Gag der Veranstaltung.
Gegen Ende des ersten Tages des Freundschaftsbewerbes besserte sich das Wetter, so dass es noch ein schöner, aber kühler Abend wurde. Wir ließen diesen Tag mit einem gemütlichen Abendessen im nahe gelegenen Park-Restaurant ausklingen.
Der Sonntag entschädigte uns mit herrlichem Sommerwetter für das feuchte Klima des Vortages. Der Doblhoffpark zeigte sich von seiner besten Seite.
Dieser Park ist eine Sensation und bildet einen fantastischen Rahmen für diese Veranstaltung. Tausende Rosen in den unterschiedlichsten Arten und Farben sind in diesem Park gepflanzt. Und noch dazu blühten ein Großteil dieser Rosen gerade rechtzeitig zum Freundschaftsbewerb. Viele Teilnehmer machten in ihrer freien Zeit weite Spaziergänge durch die herrlichen Parkanlagen.
Die optimalen Bedingungen nutzten die Schiffsmodell-Kapitäne und absolvierten perfekte Läufe. Einige 100-Punkte Läufe waren das Ergebnis. Die straffe Organisation ermöglichte es, dass nach dem Abschluss der Wertungsfahrten, die Sieger der einzelnen Klassen den Gesamtsieg um den 1. Badener Rosenpokal ausfahren konnten. Die Gesamtentscheidung war eine spannende Sache. Bis zum letzten Starter im Finale lagen 4 Teilnehmer gleichauf an der Spitze und ein zweites Stechen lag in der Luft. Aber der letzte Finalist, Klomfar Jaroslav, sicherte sich mit einem super Lauf den Gesamtsieg beim 1. Badener Rosenpokal. Herzliche Gratulation!
Bei der abschließenden Preisverleihung wurden die Klassenbesten mit Pokalen und der Gesamtsieger mit einer wunderbaren Glasskulptur ausgezeichnet.
Stellvertretend für alle Schiffsmodellbauer bedankte sich Hofmann Wolfgang bei den Veranstaltern für die viele Arbeit und die hervorragende Abwicklung der Veranstaltung. Auch Janisch Andreas dankte den Teilnehmern, wünschte eine gute Heimreise und beendet die gelungene Veranstaltung.
Es war schön in Baden, wir kommen gerne wieder. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung im nächsten Jahr!
H. Pink
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Der herrliche Doblhoffpark in Baden

Andreas Janisch informiert die Teilnhemer.
Auch bei Regen wurde gefahren. Hier Mühllehner Robert mit seinem Karl.

Hannes Mühllehner im Rollstuhl bei der Dockeinfahrt. Zu beachten ist die aufwendige Stegkonstruktion für Dockund Startstelle.

Novak Günter und Janisch Andreas vor den schönen Pokalen und der Glasskultpur für den Gesamtsieger.

Klomfar Jaroslav, der Gewinner des 1. Badener Rosenpokals.

"Gruppenbild mit Dame" - Zum Abschluss gab es ein Gruppenbild mit den Teilnehmern.
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