SMBK Titanic Linz - Berichte

 

Huber Christian
Huber Christian

Bewerb in Sassnitz auf Rügen

Huber Christian hat uns einen Bericht vom Bewerb in Sassnitz auf Rügen geschickt.

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Das Fahrwasser in Sassnitz
Das Fahrwasser in Sassnitz

 

 

Im Rahmen unseres diesjährigen Urlaubs auf der wunderschönen Ostseeinsel Rügen, habe ich am 20 Juli 2013 bei der Freundschaftsregatta der Modellsportclubs Rügen e.V. teilgenommen. Der Bewerb wurde über 2 Tage ausgetragen. Am Samstag fand die Freundschaftsregatta statt, die Sieger der einzelnen Klassen fuhren dann am Sonntag um den Rügenpokal. Da meine Frau und ich am Sonntag unsere Heimreise antreten mussten konnten, wir leider nur am 1 Tag dabei sein. 

 

Der Hinweis auf die Veranstaltung
Der Hinweis auf die Veranstaltung

Ich verfolge im Internet, auch die Aktivitäten anderer Schiffsmodellbau Clubs. Daher ist mir aufgefallen, dass die Regatta des Rügener Clubs, genau in die Zeit unseres heurigen Urlaubes fällt. Indem wir nur noch zu zweit unseren Urlaub verbrachten (Sohn mit 18 Jahren wollte nicht mehr mitkommen), hatte ich im Auto genug Platz für das eine oder andere Modellschiff. Mitgenommen haben wir dann, trotzdem aus Platzgründen, 2 F4C Modelle, Richelieu und Roma, beide M 1:350.

Die Reise begann am Freitag den 13 Juli um 21 Uhr bei uns Zuhause in Vöcklabruck. Die ca. 1100 km lange Fahrt verlief ohne Probleme, sodass wir schon um 5 Uhr früh, die neue Brücke von Stralsund zur Insel überqueren konnten. Die Insel musste dann von Süd nach Nord durchfahren werden, da sich unsere Ferienwohnung in Lohme befand, das ganz im Norden liegt. Mir war zwar von früheren Urlauben bekannt, das die Straßen auf Rügen nicht die besten sind, jedoch mit vorsichtiger Fahrweise und gut verpackten Modellen ohne Schaden an den Schiffen zu bewältigen. Mit den letzten Kilometern von der Bundesstraße zu unserem Ziel hatte ich jedoch nicht gerechnet. Eine ca. 5km lange Stöckelpflaster Straße der übelsten Sorte. Obwohl ich nur im Schritttempo unterwegs war, dachte ich nach einigen Metern, das überstehen die beiden Modelle niemals. Das ganze Auto zitterte so sehr das man dachte, alles fällt auseinander. Endlich angekommen checkte ich als erstes die Schiffe und stellte fest sie sind stabiler als angenommen. Nicht ein einziges Detail ist abgefallen. Super gebaut. Dermaßen beruhigt verbrachten wir wunderbare Tage bei herrlichem Wetter auf Rügen.

  

Wunderbare Schiffsmodelle
Wunderbare Schiffsmodelle

Am Tag des Wettbewerbs machten wir uns auf den Weg zum sogenannten Kreidebruch, dem Veranstaltungsort. Der Kreidebruch ist ein ehemaliges Abbaugebiet von Kreide das mit Wasser vollgelaufen ist. Sehr idyllisch im Ortsteil Sassnitz Lancken gelegen, aber etwas schwer zu finden. Unser freundlicher Vermieter Herr Kuckshoff bot uns seine Hilfe an und fuhr in seinem Wagen voraus, damit wir uns nicht verfahren Die Strecke Ferienwohnung – Kreidebruch beträgt ca.15Km. Der letzte Kilometer wieder über eine äußert schlechte Straße. Das eigentliche Gelände ist eine große Wiese auf der einige Zelte und die Verpflegungsstation aufgebaut waren. Man konnte auch das Auto oder Wohnwagen dort Parken.

Nachdem wir uns kurz beim Clubobmann Herrn Uwe Schaal vorgestellt hatten, der uns gleich einen Tisch unter dem Zeltdach zur Verfügung stellte, meldete ich meine Modelle bei der Registrierung an. Pro Schiff zahlte ich 8 Euro. Wir wurden von allen Teilnehmern und Vereinsmitgliedern sehr freundlich empfangen.

 

Teilnehmende Modellboote
Teilnehmende Modellboote

Es waren ca. 65 Boote angemeldet. Unter den Teilnehmern auch sehr bekannte Namen wie Herr Peter Sager aus Eberswalde. Trotz der großen Entfernung von Zuhause, war mir sogar ein Kollege bekannt, Herr Huber Erich aus Fulda, den ich schon einmal bei einer Alemannen Regatta getroffen habe. Es wurde das Naviga Dreieck gefahren. 2 Wertungsläufe ,aber alle Klassen ohne Baubewertung. Vom Parkplatz zum Zelt und weiter zur Startstelle waren es nur ein paar Schritte. Sehr gut fand ich das jedem Starter eine genaue Zeit zugewiesen wurde. z.B. Teilnehmer Huber Christian, mit Schiff Roma, Klasse F4C,Wettbewerbslauf von 15:00h-15:10h. Die Zeit wann man an der Reihe war, konnte man einer Liste entnehmen. Das funktioniert bei der nicht allzu großen Zahl an Booten sehr gut.

Vor dem Beginn wurden alle Beteiligten zusammengerufen und es fand die Begrüßung durch den Obmann, den Wettkampfleiter und dem Bürgermeister von Sassnitz statt. Den beiden Weltmeisterschaftsteilnehmern Peter Sager und Blum Peter wurde noch viel Erfolg gewünscht. Am Vormittag absolvierte ich je einen Lauf und schaute mir die Modelle der anderen an. Zu Mittag besuchten wir die Küche wo wir sehr gut und äußert günstig verpflegt wurden. Vor allem die Soljanka, eine säuerlich scharfe Suppe der osteuropäischen Küche hat mir sehr gut geschmeckt. Es wurde immer Wärmer so ca. 30 °.

 

Christian am Kurs
Christian am Kurs

Nach einigen Interessanten Gesprächen, wo wir immer gefragt wurden, warum ausgerechnet Österreicher an einem Bewerb, im Hohen Norden von Deutschland teilnehmen, zogen wir uns in den Schatten des Zeltes zurück. Am Nachmittag hatte ich noch meine beiden übrigen Läufe. Um ca. 17:00h war die Regatta zu Ende. Ich war sehr zufrieden da ich mit der Roma den 3 Platz in F4C belegen konnte. Mehr war leider nicht drin, da meine beiden doch sehr kleinen und leichten Modelle sehr mit dem Wind der ständig wehte zu kämpfen hatten, vor allem im Dock hat es mich sofort abgedrängt. Aufgrund dessen dass wir am nächsten Tag nicht mehr dabei waren wurden mir die Urkunden sofort ausgedruckt und wir verabschiedeten uns vom Obmann und den Teilnehmern.

Mein Fazit. Es hat sich voll ausgezahlt bei diesem Bewerb mitzumachen und neue Modellbauer mit ihren Schiffen kennenzulernen. Meine Frau hat auch einige Fotos gemacht. PS. Habe die anderen bei unseren Gesprächen eingeladen auch in Österreich einen Bewerb zu besuchen. Vielleicht ist ja mal einer so wie wir auf Urlaub und hat Lust dazu. .

Huber Christian

 

Kommentare  

#1 Guest 2020-09-07 18:20
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