SMBK Titanic Linz - Berichte

 

Huber Christian
Huber Christian

USS Saratoga

Huber Christian schickte uns den Bericht vom Bau der USS Saratoga.

[ Zu den Fotos ... ]

 

Der Baukasten der Saratoga
Der Baukasten der Saratoga

 

 

Letzten Sommer, als ich wieder Überlegungen anstellte, welches Projekt ich mir für den Winter anschaffe fiel meine Wahl auf die USS Saratoga CV 3 von Trumpeter .
Da ich alle meine Modelle mit Fernsteuerung ausrüste hatte dies mehrere Gründe:
 
  1. Es sollte dieses Mal ein Flugzeugträger sein.
  2. Der Rumpf im Maßstab 1:350 , ist ausreichend groß um die RC Komponenten aufzunehmen.
  3. Das Schiff wurde ursprünglich als Schlachtkreuzer geplant bzw. zum Teil gebaut. Deswegen hat die Sara eine für ein Fahrmodell, besser Rumpfform als andere Träger. 
  4. Die Flugzeuge der 30er Jahre bringen mehr Farbe auf den Träger als später eingesetzte Muster.
  5. Es gibt einen Ätzteilesatz vom Gold Medal Models sowohl für Schiff als auch für die Air Wings. 
  6. Nautilus Models bietet ein Echt Holz Deck an.
  7. Trumpeter hat außer den im Bausatz beiliegenden Flugzeugtypen, noch weitere im Programm. 

Das Flugzeugdeck der Saratoga
Das Flugzeugdeck der Saratoga

Als ich mir alle oben genannten Teile besorgte hatte, fiel mir auf der Modellbau Messe in Ried das Buch „ USS Saratoga Squadron At Sea“ von David Doyle in die Hände. Dieses Buch in Englisch geschrieben,  war mir eine sehr große Hilfe, da es eine Unmenge Originalfotos, beginnend mit der Kiellegung, über den Umbau von Schlachtkreuzer zum Flugzeugträger bis zum Ende als Versuchsobjekt bei einem Atombombentest zeigt. Außerdem kann man die Veränderungen des Trägers von den 20er und 30er Jahren bis zum 2. Weltkrieg gut verfolgen.
Zum Original und zum Trumpeter Modell gibt es in der Kit Ecke von MV einen Beitrag, der mich bei der Entscheidung für dieses Modell gut beraten hat.

    

Die USS Saratoga
Die USS Saratoga

Wie immer habe ich mit dem Einbau der Wellen und des Ruders im getrennt beiliegendem Unterwasserschiff begonnen. Die  2 mm Wellen kommen von Graupner und laufen in 4 mm Steven Rohren. Nur die beiden äußeren Wellen sind je durch einen  6V Motor der Baugröße 280 angetrieben. Die innen liegenden Wellen sind ohne Antrieb aber Drehbar gelagert . Die Wellenböcke sind aus Messing selbst gemacht. Auch das Ruder ist eine Eigenanfertigung aus Messingblech und wurde stark vergrößert. Gesteuert wird das Ruder über einen Mikroservo und einer Gestängeverbindung aus 1,5mm Draht. Als Schiffsschrauben kommen 20 mm M2 3 Blatt Schrauben zum Einsatz. Mir ist bewusst, das dieses Modell unter der Wasserlinie nicht mehr dem Maßstab 1:350 entspricht, aber dieser Kompromiss ist notwendig, da die entsprechenden Teile aus dem Bausatz, entweder zu klein (Schrauben, Ruder) oder zu wenig widerstandsfähig (Plastikwellenböcke) sind, um die Wettbewerbsfahrten der Klasse F4C, an denen ich teilnehme, zu überstehen. Ein 5 Zellen Akku, ein Schalter mit Ladekabel, ein Fahrregler und ein leichter Empfänger komplettieren die RC Ausrüstung.

 

 

Der Flugzeuglift der Saratoga
Der Flugzeuglift der Saratoga

Beim Zusammenfügen von Unter- und Überwasserrumpf ist auf eine absolut wasserdichte Verklebung zu achten, da man nach dem Aufkleben des Decks keinen Zugang zur Trennlinie mehr hat. Ich klebe immer mit Plastikkleber von Revell und versiegle die Klebestelle innen mit Stabilit Express. Man muss aber den Kunststoff ordentlich mit groben Schleifpapier aufrauen damit der Stabilit Kleber gut haftet.
Nachdem der Rumpf mit den Einbauten bestückt und die Aufnahmen für die Beiboote angebracht waren, klebte ich einen dünnen Steifen Acrylglas hinter die großen Fensteröffnungen, die sich  zu beiden Seiten am Rumpf  befinden.
Als nächstes folgte ein Dichtigkeitstest in der Badewanne der erfolgreich verlief. Jetzt konnte ich das 2-teilige Holzdeck aufkleben. Das Deck stand seitlich etwas über, was aber von Vorteil war, den so konnte man den Rumpf mit dem Deck ordentlich verschleifen und verspachteln, sodass beim fertig lackiertem Schiff kein Übergang mehr sichtbar ist. Wenn man die beiden Aufzüge im abgesenkten Zustand zeigen will, muss man sie vorsichtig aus dem Holz Deck aussägen. Die beiden Plattformen der Aufzüge liegen als extra Teile dem Set von Nautilus Models bei.

 
 

Details der Saratoga
Details der Saratoga

Zu den RC-Komponenten habe ich bis auf den Empfänger, der sich im Schornstein befindet, keinen Zugriff mehr, da ich eine sichtbare Trennfuge,  z. B. für einen Deckel,  im Flug Deck nicht möchte. Den Ein-/Aus-Schalter und das Ladekabel verstecke ich beim vorderen Aufzug.
Der Bau der Aufbauten und Flugzeuge ist dann wieder üblicher Plastikmodellbau. Lackiert habe ich mit Revell Farben. Das Takelgarn  kommt von Uschi van der Rosten.
 
Die Szene auf dem Flugdeck habe ich, anhand eines Fotos aus dem Buch über die Sara so ähnlich nachgestellt.  Es herrscht momentan kein Flugbetrieb, die Aufzüge sind in abgesenkter Position und alle Sicherheitsrailings sind angebracht. Die Fangnetze sind in hochgeklappter Stellung und am Bug ist der Flaggenmast aufgestellt. Viele der Flugzeuge stehen im hinteren Bereich, einige der Maschinen befinden sich auf den Aufzugsplattformen.
Außerdem habe ich der Saratoga noch ein paar Matrosen von Eduard spendiert

Huber Christian

 

Letzten Sommer, als ich wieder Überlegungen anstellte, welches Projekt ich mir für den Winter anschaffe fiel meine Wahl auf die USS Saratoga CV 3 von Trumpeter .

Da ich alle meine Modelle mit Fernsteuerung ausrüste hatte dies mehrere Gründe:

 

  1. Es sollte dieses Mal ein Flugzeugträger sein.

  2. Der Rumpf im Maßstab 1:350 , ist ausreichend groß um die RC Komponenten aufzunehmen.

  3. Das Schiff wurde ursprünglich als Schlachtkreuzer geplant bzw. zum Teil gebaut. Deswegen hat die Sara eine für ein Fahrmodell, besser Rumpfform als andere Träger. 

  4. Die Flugzeuge der 30er Jahre bringen mehr Farbe auf den Träger als später eingesetzte Muster.

  5. Es gibt einen Ätzteilesatz vom Gold Medal Models sowohl für Schiff als auch für die Air Wings. 

  6. Nautilus Models bietet ein Echt Holz Deck an.

  7. Trumpeter hat außer den im Bausatz beiliegenden Flugzeugtypen, noch weiter im Programm.

 

Als ich mir alle oben genannten Teile besorgte hatte, fiel mir auf der Modellbau Messe in Ried das Buch „ USS Saratoga Squadron At Sea“ von David Doyle in die Hände. Dieses Buch auf Englisch geschrieben,  war mir eine sehr große Hilfe da es eine Unmenge Original Fotos ,beginnend mit der Kiellegung ,über den Umbau von Schlachtkreuzer zum Flugzeugträger bis zum Ende als Versuchsobjekt bei einem Atombombentest zeigt. Außerdem kann man die Veränderungen des Trägers von den 20er und 30er Jahren zum 2 Weltkrieg gut verfolgen.

Zum Original und zum Trumpeter Modell gibt es in der Kit Ecke von MV einen Beitrag , der mich bei der Entscheidung für dieses Modell gut beraten hat.

 

Wie immer habe ich mit dem Einbau der Wellen und des Ruders im getrennt beiliegendem Unterwasserschiff begonnen. Die  2 mm Wellen kommen von Graupner und laufen in 4 mm Steven Rohren. Nur die beiden äußeren Wellen sind je durch einen  6V Motor der Baugröße 280 angetrieben. Die innen liegenden Wellen sind ohne Antrieb aber Drehbar gelagert . Die Wellenböcke sind aus Messing selbst gemacht. Auch das Ruder ist eine Eigenanfertigung aus Messingblech und wurde stark vergrößert. Gesteuert wird das Ruder über einen Mikroservo und einer Gestänge Verbindung aus 1,5mm Draht. Als Schiffsschrauben kommen 20 mm M2 3 Blatt Schrauben zum Einsatz. Mir ist bewusst das dieses Modell unter der Wasserlinie nicht mehr dem Maßstab 1:350 entspricht aber dieser Kompromiss ist notwendig, da die entsprechenden Teile aus dem Bausatz, entweder zu klein (Schrauben, Ruder) oder zu wenig Widerstandsfähig (Plastikwellenböcke)sind, um die Wettbewerbsfahrten der Klasse F4C an denen ich teilnehme zu überstehen. Ein 5 Zellen Akku, ein Schalter mit Ladekabel, ein Fahrregler und ein leichter Empfänger komplettieren die RC Ausrüstung.

 

Beim Zusammenfügen von Unter.- und Überwasserrumpf ist auf eine absolut Wasserdichte Verklebung zu achten, da man nach aufkleben des Decks keinen Zugang zur Trennlinie mehr hat. Ich klebe immer mit Plastikkleber von Revell und versiegle die Klebestelle innen mit Stabilit Express. Man muss aber den Kunststoff ordentlich mit groben Schleifpapier aufrauen damit der Stabilit Kleber gut haftet.

Nachdem der Rumpf mit den Einbauten bestückt war und die Aufnahmen für die Beiboote angebracht waren ,klebte ich einen dünnen Steifen Acrylglas hinter die großen Fensteröffnungen, die sich  zu beiden Seiten am Rumpf  befinden.

Als nächstes folgte ein Dichtigkeitstest in der Badewanne der erfolgreich verlief. Jetzt konnte ich das 2 teilige Holz Deck aufkleben. Das Deck stand seitlich etwas über, was aber von Vorteil war, den so konnte man den Rumpf mit dem Deck ordentlich verschleifen und verspachteln, sodass beim fertig lackiertem Schiff kein Übergang mehr sichtbar ist. Wenn man die beiden Aufzüge im abgesenkten Zustand zeigen will, muss man sie vorsichtig aus dem Holz Deck aussägen. Die beiden Plattformen der Aufzüge liegen als extra Teile dem Set von Nautilus Models bei.

 

Zu den RC Komponenten habe ich bis auf den Empfänger, der sich im Schornstein befindet, keinen Zugriff mehr da ich eine sichtbare Trennfuge,  z. B. für einen Deckel,  im Flug Deck nicht möchte. Ein /Aus Schalter und Ladekabel verstecke ich beim vorderen Aufzug.

Der Bau der Aufbauten und Flugzeuge ist dann wieder üblicher Plastikmodellbau. Lackiert habe ich mit Revell Farben. Das Takelgarn  kommt von Uschi van der Rosten.

 

Die Szene auf dem Flug Deck habe ich, anhand eines Fotos aus dem Buch über die Sara so ähnlich nachgestellt.  Es herrscht momentan kein Flugbetrieb, die Aufzüge sind in abgesenkter Position und alle Sicherheit Railings sind angebracht. Die Fangnetze sind in Hochgeklappter Stellung und am Bug ist der Flaggenmast aufgestellt. Viele der Flugzeuge stehen  im hinteren Bereich, einige der Maschinen befinden sich auf den Aufzugplattformen.

Außerdem habe ich der Saratoga noch ein paar Matrosen von Eduard spendiert

Kommentare  

#1 Guest 2014-04-17 16:12
Servus Christian - Beschreibung und Fotos machen Lust auf MEHR. Das sieht ja toll aus! In Linz, wird es doch
hoffentlich im Wasser zu bewundern sein?!
Ich höre schon die Fotoapparate klicken. Bis bald->Gunter