SMBK Titanic Linz - Berichte

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Convertible-M:   35. Die restlichen Beschlagteile (Dezember  2016 bis März 2017)

 

Befestungsfuss für den Fahnenmast:

Convertible-M: Die Enstehung des Fahnenmast-Fusses
Convertible-M: Die Enstehung des
Fahnenmast-Fusses

Der Fahnemastfuss, oder besser gesagt, das Teil zur Befestigung des Fahnenmastes, entstand aus einem Stück Messing-Vollmaterial.

Zuerst bohrte ich das Loch für den Fahnenmast in dem entsprechenden Winkel.

Dann fräste ich grob die seitlichen Flächen. Auf die unterschiedlichen Neigungen war zu achten.

Die restlichen Arbeiten erfolgten per Hand. Durch Feilen und Schleifen erhielt das Teil die endgültige Form.

 

 

 

Der Kommandogeber (Gashebel):

Convertible-M: Der Grundkörper des Gashebel wurde gedreht
Convertible-M: Der Grundkörper
des Gashebels wurde gedreht
Convertible-M: Die Einzelteile des Kommandogebers
Convertible-M: Die Einzelteile
des Kommandogebers

Der Grundkörper des Kommandogebers wurde aus einem Messing-Rundmaterial gedreht. Er ist innen hohl.

Danach die Abflachungen für die Bodenplatte und die Anzeige gefeilt. Die Bodenplatte, Hebel und Griffe sind aus Messingblechen gefertigt.

 

 

Convertible-M: Der Kommandogeber im Rohzustand
Convertible-M: Der Kommandogeber
im Rohzustand

Nach der Fertigstellung der Bodenplatte, Hebel und Griffe konnte alles zusammen geschraubt/gelötet werden.


Jetzt muss der Kommandogeber zum Verchromen.

 

 

Die Poller:

Für die Convertible-M werden acht Poller benötigt.


Im Original können die Poller versenkt bzw. ausgefahren werden.
Am Modell baue ich sie in ausgefahrenem Zustand. Dadurch kann ich Befestigungsleinen etc. anbringen.

Convertible-M: Serienfertigung der Poller-Grundplatten
Convertible-M: Serienfertigung
der Poller-Grundplatten
Convertible-M: Die Pollerfertigung
Convertible-M: Die Pollerfertigung

Um sie einigermaßen gleich zu bauen, habe ich mir eine Schabblone aus Holz gefertigt.
Danach wir gelaubsägt, gebohrt, gelötet, gefeilt, geschliffen, .....
Hier ein paar Eindrücke davon:

 

 

Convertible-M: Die Fertigung der Poller
Convertible-M: Die Fertigung der Poller

Messingdrahtstücke wurden in die Bodenplatte hartgelötet. Eine Messing-4-Kantleiste verlötete ich mit den Pollerstützen. Diese Kantleiste habe mittels Feilen und Schleifen in Form gebracht.

Nach dem Säubern sind die Poller fertig für's Verchromen.

 

 

 

Die Lufteinlassöffnungen:

Die im Heck eingebauten Motoren brauchen im Original auch Frischluft.
Aus diesem Grunde sind sechs Lufteinlassöffnungen an den Rumpfseiten angebracht.

 

Convertible-M: Luftgitterbleche aussägen
Convertible-M: Luftgitterbleche aussägen

Mit Hilfe einer Holzschablone habe ich wieder sechs gleiche Grundplatten aus dem Messingblech gesägt.

Die Innen- und Außenkanten wurden geglättet und verrundet.

 

 

 

Convertible-M: Luftgitter: Bolzen anlöten
Convertible-M: Luftgitter: Bolzen anlöten
Convertible-M: Luftgitter: Gitter anlöten
Convertible-M: Luftgitter: Gitter anlöten

An der Rückseite wurden jeweils zwei Befestigungsstifte hartgelötet.
Auf dem Foto seht ihr meine Haltevorrichtung, um die Stifte möglichst senkrecht und platziert anzulöten.

Dann wurde in die Grundplatten-Öffnung von hinten ein feinmaschiges Gitter angelötet.
Das Schwierigste dabei war, es zu Verhindern, dass Lot in die Gittermaschen rinnt.
Daher habe ich zuerst die Grundplattenrückseite minimal mit Silber-Weichlot versehen.
Dann wurde das Gitter ohne zusätzlichem Lot aufgelegt und erhitzt.

 

Convertible-M: Bordwand für Luftgitter einfräsen
Convertible-M: Bordwand für
Luftgitter einfräsen
Convertible-M: Luftgitter am Rumpf
Convertible-M: Luftgitter am Rumpf

Das das Gitter doch etwas aufträgt, musste ich in die Bordwand entsprechende Vertiefungen einfräsen, damit die Grundplatte mit ihren Rändern bündig auf dem Rumpf aufliegt.
Das Einfräsen einer Abstufung in die Messing-Grundplatte für das Gitter war für mich nicht machbar (noch dazu oval).

Und so sehen die Gitter am Rumpf aus.

 

 

Der Kompass:
 

Convertible-M: Der Original-Kompass
Convertible-M: Der Original-Kompass

Seit einigen Monate überlege ich schon, wie ich das Gehäuse und die Verglasung des Kompasses herstellen kann.
Das Foto zeigt den Originalkompass.

Ich finde in meiner Werkstatt einfach keine Möglichkeit, die halbkugelförmigen Schalen des Gehäuses aus Messingblech herzustellen.
Die Überlegungen - Formbauen + Blechpressen oder das Blech über eine Form dängeln, ... - habe ich schnell verworfen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das zustande bringe.
 

 

So begann ich alle Geschäfte abzugrasen, um irgend etwas geeignetes für das Kompassgehäuse zu finden.
Meine große Hoffnung waren verchromte Verschlusskappen von Parfumfläschchen oder Ähnlichem.
So durchstöberte ich die Drogerien, Geschenkeladen, Bastelstuben, ....
Aber Fehlanzeige! 

Convertible-M: Schellen als Basis für das Kompassgehäuse
Convertible-M: Schellen als Basis
für das Kompassgehäuse
Convertible-M: Zuckerverpackung als Kompassglas
Convertible-M: Zuckerverpackung
als Kompassglas

Kurz nach Weihnachten hatte ich doch Erfolg und fand in einem Ramsch-Laden die Lösung in Form von Metallglöckchen bzw. Schellen.
Das Foto zeigt meine Errungenschaft und wie ich daraus die Gehäuseschalen des Kompasses heraussägte/feilte.

Die halbschalenförmige Verglasung entstand aus einer Vanillezucker-Verpackung. Das runde Ende des Plastikröhrchens musste dran glauben.
Aber leider ist der Kunststoff, trotz Polieren, nicht klar durchsichtig. Aber was besseres habe ich nicht.

 

Convertible-M: Kompass mit Hintergrundbeleuchtung
Convertible-M: Kompass mit
Hintergrundbeleuchtung

Die Kompass-Skala druckte ich auf eine Folie.
Die Basisplatte wurde mittig geöffnet (=> Ring), damit in der Mitte das Licht von unten auf die Kompass-Skala fallen kann.

Dann noch ein Foto des Kompasses mit provisorischer Hintergrundbeleuchtung.
Leider kann man das sehr schlecht fotografieren - oder besser gesagt - ich kann es nicht vernünftig fotografieren.

 

 

 

 

Kommentare  

#1 Guest 2017-12-26 15:47
Sehr geehrter Herr Pink,

Herzliche Gratulation zum gelungen Modell.
Mein ehemaliger Kollege (Herr Trenker) hat mich auf Ihr Projekt aufmerksam gemacht.

Mit besten Grüßen

Kpt. Severin Schenner,
(ehemaliger Projektleiter SilverWave)