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Convertible-M:   36. Lackieren, Verchromen, Fensterbänder (März - April  2017)

 

Neulackierung:

Vor Monaten habe ich die gesamte Lackoberfläche heruntergeschliffen und den Rumpf trocknen lassen. 
Hin und wieder bearbeitete ich ihn mit einem Heißluftföhn.

Alles in der Hoffnung, dass ich damit die Reaktion von Weissleim mit dem PU-Harz zum Stillstand bringe.

Convertible-M: Neulackierung - Versiegelung mit Eposeal
Convertible-M: Neulackierung -
Versiegelung mit Eposeal

Jetzt beginne ich wieder mit einem Neuaufbau der Oberfläche.
Der erste Schritt, die Versiegelung mit Eposeal, ist erledigt.

Die weiteren Schritte folgen. Aber alles schon gehabt.
Siehe früher im Bericht.

 

 

Beschlagteile verchromen:

Beim neuerlichen Lackieren/Schleifen/Lackieren bin ich mittendrin.
Es wird - schön langsam. "Gut Ding braucht Weil."

 

Convertible-M: Verchromte Beschlagteile aufgelegt
Convertible-M: Verchromte Beschlagteile
aufgelegt

Den dringend nötigen Motivationsschub habe ich mir geholt, als ich meine Beschlagteile vom Verchromen zurückbekommen habe.
Ich bin echt zufrieden, wie sie geworden sind.
Man glaubt gar nicht, wie viele Chromteile für die Convertible-M notwendig sind.
Hier der Großteil zum Foto aufgelegt:

 

 

 Die Fensterbänder:

Mit dem Neulackieren bin ich jetzt soweit wieder fertig.
Es ist zwar nicht so gelungen wie gewünscht, aber ich belasse es dabei.

Jetzt kommt ein schöner Teil des Bauprojektes. Es werden die Beschlagteile fertiggestellt und aufgebracht.
Daneben gibt es noch eine Aufgabe zu lösen, für die ich lange keine richtige Lösung hatte:  Die Fensterbänder

Die Fensterbänder bestehen aus unterschiedlichen Scheiben, die bündig aneinander stossen und ein geschlossenes Fensterband bilden.
Diese Fenster sind bündig geklebt werden. Sie haben keinen Fensterrahmen, in dem das Fensterglas befestigt werden kann.
Nach langen Überlegungen und Beratungen mit meinen Klubkollegen wählte ich die Lösung "Klebung mittels Doppelseitigem Klebeband".
Ein Flüssigkleber würde ungleichmäßig in das Fenster laufen und häßliche Klebespuren hinterlassen.

Da ich mit doppelseitigem Teppichklebeband schon schlechte Erfahrungen gemacht habe (in der Hitze lässt die Klebekraft nach), war ich über den Hinweis auf das Hochleistungs-Klebeband (3M VHB) sehr dankbar.

 

Convertible-M: Schablone der Fenster erstellen
Convertible-M: Schablone der Fenster
erstellen

Zuerst wurde eine Schablone der Fensterbänder mit den einzelnen Teilsegmenten erstellt.

Einfach Klebebänder passend einkleben, die gesamte Schablone abnehmen, die einzelnen Fenstersegmente trennen und auf das Acrylglas picken.

Mit Hilfe dieser Schablone wurden insgesamt 26 unterschiedliche Fenster aus dem Acrylglas geschnitten.
Für die undurchsichtigen Fenster nahm ich schwarzes Acrylglas, die durchsichtigen entstanden aus Anthrazit-Acrylglas.

 

 

Convertible-M: Scheiben des Fensterbandes aufkleben
Convertible-M: Scheiben des
Fensterbandes aufkleben

Die einzelnen Gläser habe ich mit passenden doppelseitigen Klebestreifen versehen und dann auf den Holzgrund bzw. "Fensterrahmen" geklebt.
Hier seht ihr als Beispiel ein durchsichtiges Fenstersegment, welches nur am Rand festgeklebt wird.

 

 

 

Convertible-M: Das Fenster ist eingeklebt.
Convertible-M: Das Fenster ist eingeklebt.

Und so sieht es aus, wenn das Fenstersegment eingeklebt worden ist.

Man sieht auch den Unterschied zwischen schwarzen und anthrazit-farbenen Akrylglas.

 

 

 

Convertible-M: Fertiges Fensterband
Convertible-M: Fertiges Fensterbandt

Auf diese Art und Weise entstand stückchenweise das gesamte Fensterband.

Zusätzlich mussten die vordersten Fenster mittels Hitze an die Rundung angepasst werden.
Hier seht ihr das erste fertige Fensterband.

 

Ein (für mich) schwieriger Schritt ist geschafft. Hoffentlich hält das Klebeband, was es verspricht.

 

Die Handläufe:

Ein wichtiges Detail sind die Handläufe am Kajütendach.
Über die Herstellung der Mahagoni-Rundstäbe und Halterungen habe ich schon berichtet.

Jetzt ging es daran, die verchromten Halterungen mit den Holzrundstäben zu verbinden.
Dazu habe ich die Stäbe geschlitzt, die Halterungen eingeschoben und verklebt.
Dem Original entsprechend wollte ich die Befestigungsschrauben mittels Drahtstifte immitieren.

 

Convertible-M: Verstiften der Handläufe
Convertible-M: Verstiften der Handläufe

Silberdraht aus dem Schmuckbedarf war ein Fehlgriff. Dieser Draht ist nur außen versilbert. Innen ist es ein Messing- oder Kupferdraht, der gelb glänzt.
Ich nahm schlußendlich einen Niro-Draht. Den gibt es in 1mm und 0.8mm Durchmesser um kleinen Preis im Baumarkt.
Dieser glänzt an der Schnittstelle silbrig (passend zu den Halterungen).
Hier seht ihr die Verstiftung der Handläufe mit den Halterungen.

 

 

Convertible-M: Fertige Handläufe
Convertible-M: Fertige Handläufe

Die überstehenden Stifte habe ich mit einer Mini-Trennscheibe abgeschnitten und sehr, sehr vorsichtig bündig geschliffen.
Es durfte die Lackierung der Holzstäbe nicht beschädigt werden. Die Stellen, an denen ich die Lackierung leicht angeschliffen habe, wurden anschließend wieder poliert.
Und so sieht der Handlauf am Kajütendeck aus.

 

 

 

Fertigstellung:

Wegen dem Sauwetter zu den Osterfeiertagen hatte ich einige Zeit mich in der Werkstatt zu verkriechen.
So konnten ich mit dem Vervollständigen des Modells mit den Chrombeschlagteilen fortsetzen.
Das hat richtig Spass gemacht. Da geht was weiter und man sieht sofort einen Baufortschritt.

 

Convertible-M: Endausbau mit den Chromteilen
Convertible-M: Endausbau
mit den Chromteilen

Hier ein Foto vom Cockpit mit dem fertigen Instrumentenbrett.
Mit den beleuchteten Instrumenten und dem "Kommandogeber".

 

 


 

 

Kommentare  

#1 Guest 2017-12-26 15:47
Sehr geehrter Herr Pink,

Herzliche Gratulation zum gelungen Modell.
Mein ehemaliger Kollege (Herr Trenker) hat mich auf Ihr Projekt aufmerksam gemacht.

Mit besten Grüßen

Kpt. Severin Schenner,
(ehemaliger Projektleiter SilverWave)