SMBK Titanic Linz - Berichte

Beitragsseiten

 

Kapitel 8: Hedonist Hardtop - Der Rumpfbau

 

Nachdem die Beplankung getrocknet ist, habe ich den Rumpf von der Heling geschnitten.

Jetzt konnten die Rumpfkante (Übergang zum Deck) und die Spantenfüsse bearbeitet werden.

Hedonist - Rumpf von Heling geschnitten
Hedonist - Rumpf von Heling geschnitten
Hedonist - Rumpfschale
Hedonist - Rumpfschale
Hedonist - Rumpfschale
Hedonist - Rumpfschale

 

Hier noch die ungewöhliche Rumpfspitze und das breite Heck mit der Badeplattform.

Hedonist - Die ungewöhnliche Rumpfspitze
Hedonist - Die ungewöhnliche
Rumpfspitze
Hedonist - Das breite Heck mit Badeplattform
Hedonist - Das breite Heck
mit Badeplattform

 

Jetzt geht es mit dem Rumpfausbau weiter.

Als Erstes müssen die dünnen Spanten mit Stringer bzw. Rumpfgurten stabilsiert werden.

Im hinteren Bereich, mit den verschieden geneigten Flächen, schauen die Zickzack-Rumpfgurte ziemlich chaotisch aus.

Aber dieses Chaos hat System.
Wenn man den Rumpf aus den richtigen Perspektiven anschaut, werden wieder gerade Flächen erkennbar.
Bei diesen Zickzack-Verstärkungsleisten hatte ich beim Konstruieren den Kopf ziemlich schief halten müssen, um nicht den Überblick zu verlieren und in die Spanten falsch plazierte Aussparungen einzuzeichnen.
Bis jetzt bin ich nur auf einen Fehler draufgekommen.  - Hoffentlich bleibt's dabei.

Hedonist - Rumpfgurte Innen
Hedonist - Rumpfgurte Innen
Hedonist - Rumpfgurte Innen
Hedonist - Rumpfgurte Innen

 

Hedonist - Rumpfgurte innen einbauen
Hedonist - Rumpfgurte innen einbauen

Um später die seitlichen Fensterbänder aus dem Rumpf ausschneiden zu können, müssen auch noch die inneren Stringer zur Verstärkung eingearbeitet werden.
Um diese einigermaßen exakt auszurichten, war einiges an Messen, Feilen, Schleifen, Probieren angesagt.

 

 

Hedonist - Querstrahlruder einbauen
Hedonist - Querstrahlruder einbauen

Jetzt habe ich den Rumpf für das Bugstrahlruder vorbereitet.
Die Schwierigkeit beim Bugstrahlruder liegt darin, dass es extrem tief im Rumpf plaziert werden muss, damit es unter den Kajütenboden passt.
Wieder ein Tribut an den Innenausbau der Kajüte.

Die V-Form im Bugbereich ist sehr steil, so dass das Querstrahlruder gar nicht so tief wie im Original gesetzt werden kann.
In der originalgetreuen Tiefe fehlt einfach die Rumpfbreite, dass es hineinpasst. Hier habe ich einen Kompromiss eingehen müssen.
In der gefundenen Position passt auch der Antriebsmotor gerade noch unter den Kajütenboden.

 

Der Einbau des Querstrahlruders:

Das Querstrahlruder wurde im Rumpf zusammengebaut und sorgfältig ausgerichtet.
Dann konnte das (Quer-)Rohr in den Rumpf eingeharzt werden.
Damit das Harz nicht nach außen durchrinnt, wurde die Klebestelle mit Tesaband abgedichtet. Nach dem Aushärten des Harzes wurde das (Quer-)Rohr bündig mit der Außenwand abgesägt/gefeilt/geschliffen.

Danach richtete ich den Motor nochmals zu dem Querstrahlruder aus.
Mit geringer Spannung lies ich den Motor laufen, so dass er sich gerade noch drehte.
Bei laufendem Motor zog ich die Befestigungsschrauben langsam an.
Dabei erkennt man sofort an der reduzierten Drehzahl und/oder der höheren Stromaufnahme, ob der Motor mit der Welle verkantet und nicht mehr exakt fluchtet. Man glaubt nicht, wie sich minimalste Änderungen - zB. ungleiches Anziehen der Befestigungsschrauben - sofort auf die Drehzahl auswirken.
Aber mit einiger Geduld bei der Justiererei erreicht man einen ruhigen, möglichst widertstandsarmen Lauf des gesamten Querstrahlruders.

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren