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Hedonist Hardtop
  Eine Mahagoni Superyacht
(Teil 2: Kapitel 11 - 20)

Hedonist Hardtop

Ein Bericht über das Schiffsmodellprojekt von Herbert Pink.

Da der Bericht immer länger und umfangreicher geworden ist, musste er in mehrere Teile aufgeteilt werden.

 


 

Hedonist Hardtop:    11. Der Kabinenboden

 

 

Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt den Rumpf mit mehreren Schichten Eposeal zu versiegeln. Das kann ich aber erst machen, wenn wieder wärmeres Wetter Einzug gehalten hat.
Beim Versiegeln in meiner Kellerwerkstatt zieht der „Duft“ des Harzes trotz geschlossener Türen durch das ganze Haus und „erfreut“ die Familie.
Wenn ich weiter Modellbau betreiben will, muss ich die Versiegelung im Freien machen oder in der Werkstatt mit weit geöffneten Fenster.
Und beides bedingt wärmeres Wetter.

Also baue ich mit einigen Teilen weiter, die vorerst noch nicht am Rumpf befestigt werden.

 

Der Kabinenboden:

Hedonist - Grundplatte des Kabinenbodens
Hedonist - Die Grundplatte des Kabinenboden

Für den Ausbau der vorderen Kabine beginne ich mit dem Boden.
Der Boden deckt das Querstrahlruder ab. Für eventuelle Wartungsarbeiten muss ich eine Luke einbauen.
Den Kabinenboden habe ich aus 2mm Flugzeugsperrholz ausgeschnitten und eingepasst.

 

 

 

Hedonist - Kabinenboden mit Einschnitt der Öffnung
Hedonist - Der Kabinenboden mit dem Einschnitt
der Bodenöffnung

Auf dem Boden habe ich die Spanten und sonstige Rumpfeinbauten eingezeichnet und den Wartungsausschnitt möglichst groß festgelegt.
Das genaue Maß der Wartungsöffnung richtet sich aber nach den Bodenfliesen!
Dazu aber später.
Die Wartungsöffnung habe ich mit einer feinen Japansäge (Blattstärke 0,2mm) ausgesägt. Diese Säge ist ein geniales Ding. Mit ihr kann man ohne Vorbohren oder Fräsen einen Schnitt aus dem Vollen machen.
Hier sieht man die feinen Schnitte in der Bodenplatte. 

 

 

Hedonist - Die Steinfliesen des Kabinenbodens
Hedonist - Die Steinfliesen des Kabinenbodens

So zurück zum Bodenbelag.
Im Original ist der Kabinenboden der Hedonist mit Feinsteinzeug belegt.
Für diese relativ dunklen, großen Bodenfliesen verwendete ich Dekorplatten für den Möbelbau. Diese Dekorplatten werden z.B. für Küchenarbeitsplatten oder Beschichtung von Bad-/Küchenmöbeln verwendet.
Beim Holzgroßhändler konnte ich zwei Gratismuster mitnehmen, die für das Modell völlig ausreichend sind.
Hier seht ihr die Dekorplatte und einen Stapel „Fliesen“, die ich aus der zweiten Musterplatte gesägt habe. 

 

 

Die Wartungsöffnung liegt auf einem eingeklebten Rahmen und wird mittels Riegel und Magneten am Boden fixiert.
Hier seht ihr die Teile für die Verstärkung, die Auflage, die Magnetbefestigung und die Fliesen.
Die Auflagen und Verstärkungsleisten sind wegen der Rumpfspanten in kleine Segmente unterteilt.

Ein kleiner Hinweis:
Die Magnete stammen aus alten Kopfhörern (Ohrstöpseln) von alten Handys oder sonstigen Quellen (z.B. bekommt man solche Ohrstöpsel bei SightSeeing-Touren oder Hop-On Hop-Off-Bussen in vielen Städten).

Hedonist - Teile des Kabinenbodens
Hedonist - Teile des Kabinenbodens

Hedonist - Kabinenboden mit Öffnungsdeckel
Hedonist - Kabinenboden mit Öffnungsdeckel

 

 

 

Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens
Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens

So, jetzt geht es an's Fliesenlegen.

Die Abmessungen der Wartungsluke wurde exakt an die Fliesengröße angepasst.
Am Foto beginne ich mit der ersten Fliesenreihe.

 

 

 Nach dem Verfliesen der Luke, ging es an den Kajütenboden.
Die Fliesen habe ich mit Superkleber auf den Boden geklebt.

Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens
Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens

Hedonist - Verfliester Kabinenboden - Luke offen
Hedonist - Verfliester Kabinenboden -
Luke offen

Hedonist - Verfliester Kabinenboden - Luke geschlossen
Hedonist - Kabinenboden mit Öffnungsdeckel

 

 

Durch die einzelnen Fliesen und deren "Fugen" fällt die Trennlinie zwischen Boden und Wartungsluke überhaupt nicht auf.

 


 

 


 

Kapitel 12: Hedonist Hardtop - Kabine: Podest, Treppe & Schrank

 

Hedonist - Kabine, Podest zur Treppe
Hedonist - Kabine, Podest zur Treppe roh

Hedonist - Kabine, Podest zur Treppe verfliest
Hedonist - Kabine, Podest zur Treppe verfliest

Das Podest:

Als Übergang vom Kabinenboden zu den Stufen auf's Deck ist ein Zwischenboden (Podest) vorhanden.
Hier seht ihr das Zwischenpodest (eine Stufe höher als der Kabinenboden) roh und bereits mit Fliesen verkleidet.

 

 

Hedonist - Kabine, Bau der Treppe
Hedonist - Kabine, Bau der Treppe

 

Die Treppe:

Danach kam die Treppe an die Reihe. Sie führt von der Kabine zum Deck hinauf.
Zuerst wurde ein Holzgestell gefertigt, welches dann mit Fliesen verkleidet wurde.
Um eine schönes Aussehen zu erhalten, musste die senkrechte Fliese und die waagrechte Trittfliese an der gemeinsamen Kante jeweils um 45Grad abgeschrägt werden.
So stossen diese beiden Fliesen praktisch nahtlos aneinander.

 

 

Hedonist - Kabine, Bau der Treppe
Hedonist - Kabine, Bau der Treppe

 

Die Fliesen sind noch mit Übermaß (in Bezug auf die Stiegenbreite) aufgeklebt.
Sie werden erst nach dem Einsetzen der Wände genau passend zusammengeschliffen.

Das unscharfe Brett im Vordergrund ist bereits die erste Orientierung für "Einbaukasterl".

 

Hedonist - Die Kabine des Originals
Hedonist - Die Kabine des Originals

Erster Schrank der Kabine:

Als Testobjekt für die Gestaltung der Küchenfront beginne ich mit dem "Kastl" unter dem Fernseher.
An diesem werde ich die Küchenfront sowie die Küchenplatte probieren. Ob es so funktioniert, wie ich es mir vorstelle.

Daher wechsle ich jetzt meinen "Beruf". Vom Fliesenleger geht es jetzt zum Möbeltischler.

 

Hedonist - Holz- & Beizproben für die Kabinenschränke
Hedonist - Holz- & Beizproben
für die Kabinenschränke

Zuerstes probierte ich mit meinen Holzbeizen-Resten herum, um einen passenden Farbton der Holzfronten zusammen zu bringen.
Als Basisholz dient ein 1mm Flugzeugsperrholz. 

Im Bild ist das Originalholz oben und darunter die zugeschnittenen und gebeizten Holzstreifen.
Unten habe ich noch ein paar Beiz-Versuche mit verschiedenen Beizen bzw. mit verschiednen Verdünnungsgraden dazugelegt.
Geworden ist es der Beizton "Eiche Mittel".

 

 

Hedonist - Die Teile des Kabinenkasterl
Hedonist - Die Teile des Kabinenkasterl

Nach dem Festlegen des Farbtones kann mit dem Aufbau des Küchenschrankes begonnen werden.

Hier seht ihr die Teile für das "Küchenkastl".
Der Grundkörper entstand aus 2mm Ceiba-Sperrholz
Die Küchenplatte ist eine Sperrholzplatte, die mit dem "Fliesenmaterial" umklebt wird, welches ich bereits für den Boden eingesetzt habe.

 

 

Hedonist - Der Bau des Kabinenkasterl
Hedonist - Der Bau des Kabinenkasterl

Ein klein wenig weiter.
Hier ist die Küchenplatte bereits fertig.
Auf den Kastl-Grundkörper werden die Aluminiumstreifen aufgeklebt (Aluminiumklebeband der Installateure).
Diese Metallstreifen sollen zwischen den Holzfronten hervorglänzen. Wie beim Original.
Ich denke, dass es die Aluminium-Griffleisten sind.

 

 

Darauf werden dann die Holzfronten der Laden, Türen und des Sockels geklebt.
An den Ecken müssen diese Leisten mit Gehrung zusammengeklebt werden. Sonst sind die Schnittkanten zu sehen.
Die Schnittkanten kann man zwar auch beizen, aber das Stirnholz der Schnittkanten saugt die Beize viel besser auf und wird daher um einiges dunkler als die übrige Fläche.

Und am zweiten Bild seht ihr, wie mein Testschrank der Küche fertig aussieht.

Hedonist - Der Bau des Kabinenkasterl
Hedonist - Der Bau des Kabinenkasterl

Hedonist - Das fertige Kabinenkasterl
Hedonist - Das fertige Kabinenkasterl

 

 

 


 

Kapitel 13: Hedonist Hardtop - Kabine indirekte Beleuchtung

 

 

Die indirekte Beleuchtung:

Beim Stöbern im Internet bin ich durch Zufall auf die "EL wire lightning" (Leuchtschnüre basierend auf Elektrolumineszenz) und deren Einsatz im Modellbau gestossen.
Da hat mich der "Hafer gestochen" und ich habe beschlossen, diese Leuchtschnüre auch bei meiner Hedonist einsetzen.

Hedonist - Indirekte Beleuchtung der Kabine
Hedonist - Indirekte Beleuchtung der Kabine

Es gibt ein/zwei Kabinenfotos der Hedonist, auf denen man mehrere indirekte Beleuchtungsstreifen erkennt.
Die beiden Pfeile auf dem Foto zeigen die indirekte Beleuchtung bei der Sockelleiste und den Leuchtstreifen an der Wand.
Ich will den Versuch starten, diese beiden Leuchtbänder auch im Modell realisieren.

 

Hedonist - Leuchtschnüre für indirekte Beleuchtung
Hedonist - Leuchtschnüre
für indirekte Beleuchtung

Während ich noch im Internet nach Quellen dieser Leuchtschnüre stöberte, hat der Zufall zugeschlagen.
Beim letzen Baumarktbesuch stand eine Kiste voll mit diesen Leuchtschnüren in allen Farben neben der Kassa und lockte mit dem Totalabverkauf.
Scheinbar sind diese Leuchtschnüre nicht der große Renner in einem Baumarkt.
Und so sehen diese Teil aus:

Die Leuchtschnürte gibt es in allen unmöglichen Farben (rot, grün, blau, gelb, lila, ...).
Ich habe die gelbe und die "weisse" Schnur mitgenommen. Am Foto geht das gelbe Licht etwas ins grünliche.
Ich bin mir noch nicht sicher, welche Lichtfarbe besser passt.

 

Als Nächtes testete ich, wie sich die Leuchtschnur in der Sockelleiste der Küchemöbel macht.
Dazu simulierte ich den Aufbau mit einem Probestück.

Am zweiten Fotoseht ihr das Testergebnis mit eingeschaltener Leuchtschnur.
Die Helligkeit der Leuchtschnur ist relativ gering, so das am Tag kaum eine Effekt entsteht.
Daher werde ich die Leuchtschnur nicht ganz abdecken (rein indirektes Licht), sondern das Leuchtband ein klein wenig hervorschauen lassen.
So ähnlich wie auf dem Foto stelle ich mir das vor.

Hedonist - Indirekte Beleuchtung Testaufbau
Hedonist - Indirekte Beleuchtung - Testaufbau

Hedonist - Indirekte Beleuchtung Testaufbau
Hedonist - Indirekte Beleuchtung -Testaufbau

 

Die Küchenzeile ist nach dem Muster des Testschrankes entstanden.

Am nächsten Foto sieht man, wie die Küchenzeile in die Kabine kommt.
In Richtung Bug schließt das Bett bzw. große Liege an. Deren Sockel geht in einem Bogen bis auf die ander Kabinenseite.

Hedonist - Teile der Küche
HHedonist - Teile der Küche

Hedonist - Küchenfront einpassen
Hedonist - Küchenfront einpassen

 

Hedonist - Teile der Küche
Hedonist - Teile der Küche

Hier habe ich meine bisher gebauten Möbelfronten zusammengelegt.
In die Fuge bei der Sockelleiste, in welche die Leuchtschnur kommt, habe ich noch eine Alu-Folie als Reflektor eingeklebt.

 

Hedonist - Einkleben der Leuchtschnur
Hedonist - Einkleben der Leuchtschnur

Nach dem Zusammenkleben der Möbelfronten klebte ich die Leuchtschnur in die Fuge über der Sockelleiste.

 

 Und jetzt wurde die indirekte Beleuchtung im Modell getestet.
Bei normalem Tageslicht ist das Leuchtenn der Leuchtschnur überhaupt nicht zu sehen. 
Aber bei reduziertem Licht kann man den Leuchteffekt sehen.
Hier zwei Fotos.

Hedonist - Leuchtschnüre in Aktion
Hedonist - Leuchtschnüre in Aktion

Hedonist - Leuchtschnüre in Aktion
Hedonist - Leuchtschnüre in Aktion

 

 

 


 

Kapitel 14: Hedonist Hardtop - Kabine mit Küche & Bett

 

 

Hedonist - Küchezeile Arbeitsplatte
Hedonist - Küchezeile Arbeitsplatte

Die Küchenzeile wurde mit einer Arbeitsplatte versehen.

Die geschwungene Form der Küchenzeile habe ich auf ein Sperrholzstück übertragen.

 

 

Hedonist - Küchezeile Arbeitsplatte
Hedonist - Küchezeile Arbeitsplatte

Mit der gleichen Decorplatte wie beim Fussboden wurde auch die Arbeitsplatte beklebt.
Zuerst die senkrechte Kante mit einem 2,5mm Streifen und dann die Arbeitsfläche.
Auf diese Weise kann die Arbeitsfläche bündig geschliffen werden.
Dies muss allerdings sehr vorsichtig erfolgen, damit die Oberfläche der senkrechten Kanten nicht beschädigt wird.
Kleine Schleifkratzer habe ich mit der Holzbeize dunkel gefärbt, so dass sie nicht mehr zu sehen sind.

 

Hedonist - Küche mit Arbeitsplatte
Hedonist - Küche mit Arbeitsplatte

Die Metallleiste im rückseitigen Bereich der Arbeitsplatte imitierte ich mit einer Alufolie.
Und so sieht die Arbeitsplatte im Modell aus.

Sie ist nur hineingelegt und wird erst nach der Lichtinstallation fix eingebaut.

 

 

Jetzt steht das Bett und die Couch für die Kabine auf dem Programm.
Zuerst kamen Sperrholzbretter als Basis für Bett und Couch in die Kabine. Darauf wird die Polsterung aufgebaut.

Die Polsterung sollte diesmal aus einem Block Styrodur (Bau-Schaumplatte) entstehen.
Dies ist leicht, wasserbeständig und einfach zu bearbeiten.
Vorsicht ist allerdings bei der Klebung notwendig, da viele Kleber das Styrodur auflösen.
Testklebungen mit Probestücken sind unbedingt notwendig.

 

Hedonist - Bett wird eingepasst
Hedonist - Bett wird eingepasst

Hier sieht man die Sperrholzgrundplatte und das Bett bereits mit Schaumstoff überzogen in die Kabine eingepasst.

 

 

 

Hedonist - Die Polster der Couch entstehen
Hedonist - Die Polster der Couch entstehen

Als Polsterstoff musste ein altes Leiberl von mir herhalten, aus dem ich herausgewachsen bin.
Der Stoff wurde mit einem Sprühkleber auf den Schaumstoff geklebt.
Aber Vorsicht: Ein alter Sprühkleber aus meiner Werkstatt hatte eine leicht gelbe Färbung. Diese Färbung saugte sich durch den Stoff .
Das schaute unmöglich aus.

Also nochmals die Teila anfertigen und mit einem transparenten, permanenten Sprühkleber verklebt.
Auf die Testklebung nicht vergessen!
Alles OK.

 

Hedonist - Die Couch wird überzogen
Hedonist - Die Couch wird überzogen

Hedonist - Die Couch wird überzogen
Hedonist - Die Couch wird überzogen

Hier kommt der Stoff auf die Sitzpolster bzw. später auch auf die Sitzlehnen.

Die Lehnen werden erst nach der Tapezierung der Sitzpolster angepasst und rund geschliffen.
Der Stoff (relativ dick, damit nichts durchscheint) trägt auf. Die Lehnen sollen aber zwischen Sitzpolster und Holzrahmen einklemmt werden und von selbst halten. --> Genau arbeiten.

 

Hedonist - Die Couch
Hedonist - Die Couch

Hedonist - Die Couch in der Kabine
Hedonist - Die Couch in der Kabine

Zum Abschluss noch ein Foto meiner tapezierten Bett- und Couchteile und dann noch ein Blick in die Kabine mit Bett und Couch.
Im Endausbau kommen dann "Kuschelpolster" und eine Bettdecke dazu.

 

 


 

Kapitel 15: Hedonist Hardtop - Der Antrieb & Steuerung

 

Endlich gab es ein paar warme Tage, an denen ich im Freien, den Rumpf innen und außen mit Eposeal versiegeln konnte.
Drei Anstriche sollten vorerst genügen.

 

Hedonist - Einbau Bugstrahlruder
Hedonist - Einbau Bugstrahlruder

Jetzt konnte ich das Querstrahlruder einbauen.
Das Querstrahlruder wurde im Rumpf zusammengebaut und sorgfältig ausgerichtet.
Dann konnte das (Quer-)Rohr in den Rumpf eingeharzt werden.
Damit das Harz nicht nach außen durchrinnt, wurde die Klebestelle mit Tesaband abgedichtet. Nach dem Aushärten des Harzes wurde das (Quer-)Rohr bündig mit der Außenwand abgesägt/gefeilt/geschliffen.

Danach richtete ich den Motor nochmals zu dem Querstrahlruder aus.
Mit geringer Spannung lies ich den Motor laufen, so dass er sich gerade noch drehte.
Bei laufendem Motor zog ich die Befestigungsschrauben langsam an.
Dabei erkennt man sofort an der reduzierten Drehzahl und/oder der höheren Stromaufnahme, ob der Motor mit der Welle verkantet und nicht mehr exakt fluchtet. Man glaubt nicht, wie sich minimalste Änderungen - zB. ungleiches Anziehen der Befestigungsschrauben - sofort auf die Drehzahl auswirken.
Aber mit einiger Geduld bei der Justiererei erreicht man einen ruhigen, möglichst widertstandsarmen Lauf des gesamten Querstrahlruders.

 

 

Hedonist - Jetantriebe einbauen
Hedonist - Jetantriebe einbauen

Jetzt ging es an den Einbau der Jet-Antriebe.
Die Öffnungen im Heckspant und im Rumpfboden wurden an die Jets angepasst. Danach konnten die Jets mit Superkleber fixiert werden.

 

Hedonist - Einkleben der Jetantriebe mit Harz
Hedonist - Einkleben der Jetantriebe mit Harz

Für die endgültige Festigkeit und Dichtung habe ich die Jets mit Harz vergossen.
Das Harz habe ich mit Baumwollfasern und kleine Leisten am Wegfliessen gehindert.

 

 

Hedonist - Einkleben der Jetantriebe mit Harz
Hedonist - Einkleben der Jetantriebe mit Harz

Auch die Öffnungen am Heckspant wurde vergossen.
Dazu habe ich den Rumpf in senkrechter Position fixiert. Die Türen der "Kastl'n" waren dazu sehr hilfreich.

Beim Betrachten des Fotos wird eines Offenkundig:
Ich muss wieder mal meine Werkstätte zusammenräumen!!! 

 

 

Hedonist - Servoeinbau mit Anlenkung
Hedonist - Servoeinbau mit Anlenkung

Als Nächstes begann ich die Servos in die vorgesehenen Befestigungsbretter zu schrauben und die Anlenk-Mechanik zu bauen.

Jetzt stellten sich aber ein paar Fehler in meiner Konstruktionszeichnung heraus.
So konnte ich die Feststellschrauben der Gestänge im eingebauten Zustand nicht mehr erreichen und die Bowdenzüge für Lenkung und Rückfahrtklappe behinderten sich gegenseitig.
Da kann man beim Konstruieren noch so viel überlegen. Solche Dinge treten erst beim Bau des Modells zu Tage.

Mit einigem Probieren am lebenden Objekt und minimalen Umbauten fand ich eine Positionierung aller Teile, bei der die Anlenkung bestens funktionierte und ich auch die Gestänge demontieren und justieren konnte.

Hier ein paar Fotos des Antriebes mit Anlenkung.
Die Ruderarme und Umlenkungen sägte ich aus einer Harnstoffplatte, die in meinem Keller herumlag.

 

Hedonist - Einbau Antrieb mit Anlenkung
Hedonist - Einbau Antrieb mit Anlenkung

Hedonist - Einbau Antrieb mit Anlenkung
Hedonist - Einbau Antrieb mit Anlenkung

Hedonist - Einbau Antrieb mit Anlenkung
Hedonist - Einbau Antrieb mit Anlenkung

 

 

 


 

Kapitel 16: Hedonist Hardtop - Das Badedeck am Heck

 

Jedesmal wenn ich in meine Werkstatt gehe, stehe ich vor der Hedonist und überlege:
Was muss ich noch an technischem Innenleben einbauen, bevor der Rumpf mit der Unterbeplankung - an dieser Stelle - verschlossen wird?
Welche Stromleitungen müssen vorher verlegt werden?
Wie sind die Baugruppen voneinander abhängig und in welcher Reihenfolgeam muss ich sie bauen?

So passiert es, dass ich mit einer Baugruppe beginne und dann wieder abbreche, da vorher dies und das .... 
Ein Hoch den Baukastenmodellen!
Da merkt man erst, wieviele Überlegungen, Prototypen und technische Detaillösungen in einem Baukasten stecken.

Nach dem Einbau des Antriebes habe ich ihn wieder so weit als möglich entfernt, damit er beim Weiterbau nicht behindert bzw. verdreckt.

 Das Badedeck:

Jetzt kommt die heckseitige Badeplattform an die Reihe.
Eigentlich ist es ein tief liegendes Deck, welches nach vorne in die Stufe zum Hauptdeck übergeht.
Eine Eigenheit liegt dabei darin, dass dieses Deck bei schneller Fahrt oder plötzlichen Stopps vom Wasser überflutet wird.
Auch auf den Originalfotos ist dieser Decksteil vollgespritzt.
Daher ist absolute Dichtigkeit angesagt. Der Decksteil muss aber zu öffnen sein, da ich zur darunterliegenden Anlenkung der Jets gelangen muss.

Hier seht ihr zwei Fotos des Originals:

Hedonist - Das Badedeck wird nass
Hedonist - Das Badedeck wird nass

Hedonist - Das Badedeck wird nass
Hedonist - Das Badedeck wird nass

 

 

Hedonist - Abdichtung Deck
Hedonist - Abdichtung Deck

Bezüglich Dichtigkeit verwende ich das selbe Prinzip wie beim Hauptdeck:
Das Deck mit einer Sülleiste (nach unten) greift in ein U-Profil, welches abgedichtete wird. Siehe Skizze vom Hauptdeck.

 

 

Hedonist - Abdichtung Deck
Hedonist - Abdichtung Deck

Hedonist - Abdichtung des Badedecks
Hedonist - Abdichtung des Badedecks

Um das Deck in das U-Profil zu pressen, wird es vorne mit Befestigungsdübeln im Spant fixiert.
Am hinteren Ende wird das Deck von der Rumpfunterseite niedergeschraubt.
Die M3-Niro-Schrauben werden durch ein Messingrohr von unten eingegeführt, das durch den Rumpf führt.
Das Messingrohr endet aber ca. 2mm vor der am Deck verklebten Mutter.
Dieser 2mm Spalt dient als Aufnahme für die Schraubendichtung.
Auf die "eingeführten" Schrauben wird ein 3mm langes Stück Silikonschlauch aufgeschoben.
Dieser Schlauchteil verhindert, dass die Schrauben bei offenem Deck durchrutschen, auf den Boden fallen und verloren gehen.
Im geschlossenen Zustand wird der Silikonschlauch zwischen Decksmutter und Messingrohr eingequetscht und dichtet die Verschraubung ab.

 

 

Hedonist - Badedeck Befestigung
Hedonist - Badedeck Befestigung

Das Foto zeigt die Löcher für die Dübel und am hinteren Ende die Messingrohre für die Schrauben, die von unten reinkommen.

 

 

 

Hedonist - Badedeck Grundplatte
Hedonist - Badedeck Grundplatte

Und hier ist die Decksgrundplatte am Rumpf "bombenfest" fixiert.
Die Platte wird noch in ein fix verklebtes Decksteil und die Decksöffnung unterteilt. Mittels Sägeschnitt mit einer hauchdünnen Japansäge.

 

 


 

Kapitel 17: Hedonist Hardtop - Das Badedeck am Heck II

 

 

 

Hedonist - Heck Unterbeplankung
Hedonist - Heck Unterbeplankung

Hedonist - Heck Unterbeplankung
Hedonist - Heck Unterbeplankung

Um das Deck am Heck weiter zu bauen, wurde zuerst die Unterbeplankung an den Heckseiten aufgebracht.
Diese benötigte ich, um mit dem Deck bündig abzuschließen.
Man sieht auch, wo das Deck für die Öffnung aufgeschnitten ist.

 

 

 

Hedonist - Badedeck Stufe
Hedonist - Badedeck Stufe
Hedonist - Badedeck Stufe
Hedonist - Badedeck Stufe

An die Seitenwände kam jeweils ein Streifen der Edelholzbeplankung (Ahorn), damit die Edelholzbeplankung des Decks und die Stufe zum Oberdeck angepasst werden können.
Die Stufe ist auf dem Foto probehalber eingepasst. Die untergelegten Holzstreifen simulieren die Edelholzbeplankung des Decks.
Auf der Unterseite der Stufe erkennt man den Magnet zur Fixierung.

 

 

 

Hedonist - Heckverkleidung
Hedonist - Mahagoni Heckverkleidung
Hedonist - Heckverkleidung
Hedonist - Ahorn Heckverkleidung

Die Ahorn-Decksbeplankung reicht am Heck über die Mahagoni-Beplankung raus. Darum musste ich zuerst Teile der Mahagonibeplankung aufbringen.
Hier an der Heckunterseite und noch ein Stück des Heckspiegels.

 

 

 

Hedonist - Decksbeplankung Probestück
Hedonist - Decksbeplankung Probestück

Jetzt wurde das Badedeck beplankt. Planke für Planke.
Zwischen den Ahornplanken (3mm breit) kommen Streifen der Mahagoni-Furnier (0,6 mm dick).
An Probestücken habe ich unterschiedliche Holzarten probiert. Die Kombination Ahorn-Mahagoni hat mir am besten gefallen.

 

 

 

Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck

Bei der Spalte zwischen Decksluke und fixem Decksteil lege ich einen dünnen Karton bei, damit ich einen gleichbleibenden Spalt bekomme (ca. 0,3 mm).

 

 

Und so wurde das Badedeck fertig beplankt.

Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck

Hedonist - Planken verlegen am Badedeck
Hedonist - Planken verlegen am Badedeck

 

 

 

 


 

Kapitel 18: Hedonist Hardtop - Das vordere Kabinendeck I

 

 

 In den letzten Wochen habe ich das herausnehmbare Kabinendach bearbeitet.

Dieses Vorderdeck bzw. Kabinendach verursacht mir einiges Kopfzerbrechen weil
- es ist herausnehmbar und muss gegen Wasser abgedichtet sein
- wegen dem Innenausbau der Kabine ist die Dach-/Deck-Konstruktion sehr dünn (Stabilität?)
- das Dach/Deck ist durch ein großen Glasfenster unterbrochen (Stabilität?)
- es ist nach allen Seiten gebogen bzw. gewölbt (schwer zu konstruieren)
- im Kabinendach wir eine Deckenbeleuchtung eingebaut (Steckeranschluss, Verkabelung und Strahlereinbau)

Hedonist - Das Vorderdeck
Hedonist - Das Vorderdeckk

 

 

Hier eine Aufnahme des Originals mit dem großen, eingelassenen Rauchglasfenster.

 

 

Hedonist - Kabinendeck Auflagen einkleben
Hedonist - Kabinendeck Auflagen einkleben
Hedonist - Kabinendeck Auflagen einkleben
Hedonist - Kabinendeck Auflagen einkleben

Zuerst wurden im Rumpf mehrere Leisten am Decksrand angebracht. Diese Leisten bilden eine Nut, in die der "verkehrte Sülrand" des herausnehmbaren Deckteils eintauchen und abdichten wird.

 

 

Dann wurde das Decksteil eingepasst.
Zuerst die Sperrholzplatte der Kabinendecke.
Auf dieser enstand ein Gitter von Spanten, welche die gebogene und gewölbte Decksform modellieren.

Da später das Rauchglasfenster herausgeschnitten wird und damit das Decksteil ziemlich unstabil werden würde, habe ich einen Spant aus 2mm Aluminium eingesetzt.
Dieser Spant wird nicht durchtrennt und geht durch die Fensteröffung durch(analog zum Original). Da dies der einzige durchlaufende Spant ist habe ich ihn wegen der Festigkeit aus Alu gefertigt.
Im sichtbaren Bereich (Fensteröffnung) wird er mit Mahagoni verkleidet werden.

 

Hedonist - Kabinendeck - Untere Decke und Spanten
Hedonist - Kabinendeck - Untere Decke und
Spanten aufgelegt
Hedonist - Aufbau des Kabinendecks
Hedonist - Aufbau des Kabinendecks

Hedonist - Aufbau des Kabinendecks
Hedonist - Aufbau des Kabinendecks

 

 

Hedonist - Einbau der Längsspanten im Kabinendeck
Hedonist - Einbau der Längsspanten
im Kabinendeck
Hedonist - Der abnehmbare Teil des Kabinendecks
Hedonist - Der abnehmbare Teil
des Kabinendecks

Mit den Längsspanten wird die Fensteröffnung begrenzt und die Längskrümmung des Kabinendecks wird fixiert. Die Fensteröffnung wird erst später ausgeschnitten.

 

Als Nächstes kommen die zehn Decksleuchten und ein Stecker (elektrische Verbindung zum Rumpf) in die Kabinendecke.
Dann kann auch die Rohbeplankung auf der Oberseite aufgebracht werden.

 

 

 

 


 

Kapitel 19: Hedonist Hardtop - Die Rumpf-Edelholzbeplankung

 

Hedonist - Grundbeplankung Deck
Hedonist - Grundbeplankung Deck
Hedonist - Grundbeplankung Deck
Hedonist - Grundbeplankung Deck

Vor Beginn der Edelholzbeplankung des Rumpfes musste ich noch die Grundbeplankung des Decks und den Bordwänden zum Kabinendeck vervollständigen.

 

Jetzt zur Edelholzbeplankung des Rumpfes. Diese benötige ich, damit ich das Hardtop der Hedonist exakt anpassen kann.

 

 

Hedonist - Beginn der Mahagonibeplankung
Hedonist - Beginn der Mahagonibeplankung

Die Mahagonibeplankung begann ich mit den Laibungen des Fensterbandes und mit den Spritzleisten des Rumpfes.

 

 

Bei den weiteren Flächen wählte ich die Reihenfolge so, dass möglichst wenig Kernholz (ich glaub, so nennt man das) zu sehen ist und dass ich bei Flächenübergängen bequem beischleifen konnte.

Hier ein paar Bilder von der Beplankung mit Mahagonileisten.

Hedonist - Mahagonibeplankung der Rumpfseitenwand
Hedonist - Mahagonibeplankung der
Rumpfseitenwand
Hedonist - Mahagonibeplankung der Rumpfseitenwand
Hedonist - Mahagonibeplankung der
Rumpfseitenwand
Hedonist - Beginn der Mahagonibeplankung am Rumpfboden
Hedonist - Beginn der
Mahagonibeplankung am Rumpfboden

 

 

Hedonist - Mahagonibeplankung des Rumpfbodens
Hedonist - Mahagonibeplankung des Rumpfbodens
Hedonist - Rumpf mit Mahagoni beplankt
Hedonist - Rumpf mit Mahagoni beplankt

 

 Die Mahagonibeplankung schaut noch nicht sauber aus.
An ein paar Stellen ist der Superkleber auf die Holzoberfläche gekommen. Kein Problem.
Der größte Teil der Verunreinigungen wird noch weggeschliffen und nach der Versiegelung mit Eposeal sieht man davon gar nichts mehr.
Voraussetzung ist, dass der Superkleber transparent aushärtet.
Daher verwende ich auch keinen Aktivator, da hier der Superkleber oft weiß/milchig aushärtet. Und das ist dann voll sichtbar.

 

Nun habe ich einen ersten Anstrich mit Eposeal aufgebracht, damit die Edelholzbeplankung beim Weiterbauen nicht verunreinigt wird.
Der Feinschliff und die weitere Versiegelung erfolgt später.

 

Hedonist - Grundplatte Hauptdeck eingepasst
Hedonist - Grundplatte des Hauptdecks
eingepasst

Im Innenbereich wurde die Grundplatte des Hauptdecks mit einigen Versteifungen eingebaut.

 

Hedonist - Sufe Hauptdeck - Badedeck
Hedonist - Sufe vom Hauptdeck zum Badedeck
Hedonist - Sufe vom Hauptdeck zum Badedeck
Hedonist - Sufe vom Hauptdeck zum Badedeck

Dann habe ich die Stufe zum Badedeck mit Edelholz beplankt.

 

 


 

Kapitel 20: Hedonist Hardtop - Das Vorderdeck

 

Für die Konstruktion des Hardtops brauche ich auch das Vorderdeck, auf dem es aufliegt. Daher beplankte ich das Vorderdeck im Außenbereich, soweit es die fehlenden Deckenlampen der Kabine zulassen.

Diese Beplankung hat es in sich. Sie ist in alle 3 Richtungen gekrümmt. Zusätzlich muss eine gebogene Trennfuge eingearbeitet werden, damit das Deck abgenommen werden kann.

Hedonist - Beplankung Vorder- (Kabinen-)deck
Hedonist - Beplankung Vorder- (Kabinen-)deck
Hedonist - Beplankung/Befestigung des Kabinendecks
Hedonist - Beplankung/Befestigung des
Kabinendecks

Zuerst wurden das Spantengerippe vom Rumpf und vom Deck fluchtend geschliffen.
Dann habe ich mit der Beplankung begonnen.

 

 

Das Deck liegt seitlich mit dem (verkehrten) Süllrand in den Nuten, heckseitig wird es mit dem elektrischen Verbindungsstecker (für die Deckenbeleuchtung) und am Bug mit einer Verriegelung fixiert.


An einem der Beplankungssegmente möchte ich zeigen, wie ich die gebogene Beplankung mit Trennfuge aufgebracht habe. 

 

Hedonist - Grundbeplankung des Kabinendecks
Hedonist - Grundbeplankung des Kabinendecks

Das Brett für das Beplankungsegment wird so groß gewählt, dass beide Decksteile (abnehmbar und fix am Rumpf) beplankt werden können.
Die (fixe) Spantengerippe des Rumpfes wird mit einem Klebeband abgedeckt, damit das Beplankunksbrett zuerst nur am abnehmbaren Deck klebt.
Nach der Anpassung des Brettes (nach innen) wird es mit dem abnehmbaren Decksgerippe verklebt.

 

 

Hedonist - Grundbeplankung des Kabinendecks
Hedonist - Grundbeplankung des Kabinendecks

Das Deck mit dem Beplankungsbrett wird abgenommen.
Jetzt zeigt sich, ob überschüssiger Kleber durch die Abdeckung geflossen ist.
An einer Stelle ist mir das passiert. Aber mit sanfter Gewalt konnte ich das Deck wieder herausnehmen.

Das Deck wurde umgedreht. Nun kann das Brett genau an der gebogenen Trennlinie mit einer feinen Japansäge durchtrennt werden.
Damit hat die Trennfuge genau die passende Form und der Schnitt auch den notwendigen Winkel.

 

 

Hedonist -Grundbeplankung des Kabinendecks
Hedonist -Grundbeplankung des Kabinendecks

Jetzt wird der abnehmbare Decksteil mit Klebeband vor einer Verklebung geschützt.
Dünne Kartonstreifen bilden die notwendige Breite der Trennfuge.

 

 

 

Hedonist -Grundbeplankung des Kabinendecks
Hedonist -Grundbeplankung des Kabinendecks

Dann kann der zuvor abgetrennte Teil des Beplankungsbrettes am äußeren, fixen Teil des Rumpfes aufgeklebt und verschliffen werden.
Hier seht ihr das Endergebnis.

 

 

 

 

Hedonist -Grundbeplankung des Kabinendecks
Hedonist -Grundbeplankung des Kabinendecks

Und noch ein Foto, nachdem alle Beplankungssegmente aufgebracht wurden.
In die Löcher kommen die Deckenleuchten für die Kabine.

 

 

 

Beginn des Hardtops

Jetzt kommt die vordere Auflage/Befestigung des Hardtops (Dach) an die Reihe.
Das Hardtop liegt vorne am Rumpf und auf dem Vorderdeck auf. Befestigt wird es vorne (ebenso wie bei den hinteren Stützen) durch 3,5mm Goldkontaktstecker. Diese halten sehr gut und liefern gleichzeitigt die Stromversorgung für die Scheinwerfer und Positionslichter.

 

Hedonist -Vorderer Rahmen des Hardtops
Hedonist -Vorderer Rahmen des Hardtops
Hedonist -Vorderer Rahmen des Hardtops
Hedonist -Vorderer Rahmen des Hardtops

Dieses Teil ist direkt "from scratch" am Modell entstanden.
Links und rechts sind die Goldstecker zur Befestigung und Stromzufuhr.
Dieser Querträger zwischen den beiden Seiten muss ziemlich stabil werden, da er an der Bugseite des Hardtops die einzige stabile Verbindung bildet.
Sonst ist im Hardtop nur die riesige Glasscheibe bis zur Dachplatte. Ohne Möglichkeit, die beiden Seitenträger des Hardtops zu verbinden.
Der Querträger wurde direkt auf der Krümmung des Rumpfes und des Vorderdecks aufgebaut. Kleine Holzstreifen und Bretter simulieren während des Trägerbaues die fertige Edelholzbeplankung am Deck und Rumpf.

 

 

Hedonist - Rahmen des Hardtops
Hedonist - Rahmen des Hardtops

Mit den ersten zwei Längsträgern und den Querspanten (deren Mittelteil wird noch entfernt) kann man die Kontur des Hardtops bereits erkennen.

 

 

Die genaue Justierung und das exakte Einmessen des Hardtops ist aber in dem Bauzustand nicht möglich. Um eine exakte Passung an den Rumpf zu erreichen, muss der Rumpf vorher mit der Edelholzbeplankung versehen werden. Also Stop mit dem Hardtop und weiter mit der Rumpfbeplankung.

 

 

 


Da der Bericht immer länger und umfangreicher geworden ist, musste er in mehrere Teile aufgeteilt werden.

Zum Teil 1 (Kapitel 1 - 10) 
Zum Teil 2 (Kapitel 11 - 20)
Zum Teil 3 (Kapitel 21 - 30)
Zum Teil 4 (Kapitel 31 - 40)

Zu den Fotos

 

H. Pink

Kommentare  

#2 Guest 2020-01-21 10:16
Antwort zu Eintrag von Max:
Als Kleber für die Leuchtschnüre wurde der Tacky Kleber verwendet. Erhältlich bei Krick, Bauer Modelle, ....

Der Durchmesser meiner Leuchschnüre ist 1,8mm

Leuchtschnüre können beliebig gekürzt werden.

Herbert
#1 Guest 2020-01-16 20:16
Mit welchem Kleber wurden die Leuchtschnüre eingeklebt damit Keine Schaden an der Leuchtschnur entsteht?? (wie bei eventuell Superkleber oder ähnlichem).
Welchen Durchmesser hat den die Leuchtschnur??
Können die Leuchtschnüre denn gekürzt oder verlängert werden??

Danke für die Info und Hilfe im voraus.

Mäx aus Kärnten