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Hedonist Hardtop:    11. Der Kabinenboden

 

Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt den Rumpf mit mehreren Schichten Eposeal zu versiegeln. Das kann ich aber erst machen, wenn wieder wärmeres Wetter Einzug gehalten hat.
Beim Versiegeln in meiner Kellerwerkstatt zieht der „Duft“ des Harzes trotz geschlossener Türen durch das ganze Haus und „erfreut“ die Familie.
Wenn ich weiter Modellbau betreiben will, muss ich die Versiegelung im Freien machen oder in der Werkstatt mit weit geöffneten Fenster.
Und beides bedingt wärmeres Wetter.

Also baue ich mit einigen Teilen weiter, die vorerst noch nicht am Rumpf befestigt werden.

 

Der Kabinenboden:

Hedonist - Grundplatte des Kabinenbodens
Hedonist - Die Grundplatte des Kabinenboden

Für den Ausbau der vorderen Kabine beginne ich mit dem Boden.
Der Boden deckt das Querstrahlruder ab. Für eventuelle Wartungsarbeiten muss ich eine Luke einbauen.
Den Kabinenboden habe ich aus 2mm Flugzeugsperrholz ausgeschnitten und eingepasst.

 

Hedonist - Kabinenboden mit Einschnitt der Öffnung
Hedonist - Der Kabinenboden mit dem Einschnitt
der Bodenöffnung

Auf dem Boden habe ich die Spanten und sonstige Rumpfeinbauten eingezeichnet und den Wartungsausschnitt möglichst groß festgelegt.
Das genaue Maß der Wartungsöffnung richtet sich aber nach den Bodenfliesen!
Dazu aber später.
Die Wartungsöffnung habe ich mit einer feinen Japansäge (Blattstärke 0,2mm) ausgesägt. Diese Säge ist ein geniales Ding. Mit ihr kann man ohne Vorbohren oder Fräsen einen Schnitt aus dem Vollen machen.
Hier sieht man die feinen Schnitte in der Bodenplatte. 

 

Hedonist - Die Steinfliesen des Kabinenbodens
Hedonist - Die Steinfliesen des Kabinenbodens

So zurück zum Bodenbelag.
Im Original ist der Kabinenboden der Hedonist mit Feinsteinzeug belegt.
Für diese relativ dunklen, großen Bodenfliesen verwendete ich Dekorplatten für den Möbelbau. Diese Dekorplatten werden z.B. für Küchenarbeitsplatten oder Beschichtung von Bad-/Küchenmöbeln verwendet.
Beim Holzgroßhändler konnte ich zwei Gratismuster mitnehmen, die für das Modell völlig ausreichend sind.
Hier seht ihr die Dekorplatte und einen Stapel „Fliesen“, die ich aus der zweiten Musterplatte gesägt habe. 

 

 

Die Wartungsöffnung liegt auf einem eingeklebten Rahmen und wird mittels Riegel und Magneten am Boden fixiert.
Hier seht ihr die Teile für die Verstärkung, die Auflage, die Magnetbefestigung und die Fliesen.
Die Auflagen und Verstärkungsleisten sind wegen der Rumpfspanten in kleine Segmente unterteilt.

Ein kleiner Hinweis:
Die Magnete stammen aus alten Kopfhörern (Ohrstöpseln) von alten Handys oder sonstigen Quellen (z.B. bekommt man solche Ohrstöpsel bei SightSeeing-Touren oder Hop-On Hop-Off-Bussen in vielen Städten).

Hedonist - Teile des Kabinenbodens
Hedonist - Teile des Kabinenbodens

Hedonist - Kabinenboden mit Öffnungsdeckel
Hedonist - Kabinenboden mit Öffnungsdeckel

 

 

 

Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens
Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens

So, jetzt geht es an's Fliesenlegen.

Die Abmessungen der Wartungsluke wurde exakt an die Fliesengröße angepasst.
Am Foto beginne ich mit der ersten Fliesenreihe.

 

 

 Nach dem Verfliesen der Luke, ging es an den Kajütenboden.
Die Fliesen habe ich mit Superkleber auf den Boden geklebt.

Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens
Hedonist - Verfliesung des Kabinenbodens

Hedonist - Verfliester Kabinenboden - Luke offen
Hedonist - Verfliester Kabinenboden -
Luke offen

Hedonist - Verfliester Kabinenboden - Luke geschlossen
Hedonist - Kabinenboden mit Öffnungsdeckel

 

 

Durch die einzelnen Fliesen und deren "Fugen" fällt die Trennlinie zwischen Boden und Wartungsluke überhaupt nicht auf.


 

 

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